Dr. Thorsten Krings
Bürgermeister für Bammental
ÜBER MICH
Wer ist Thorsten Krings?
Ich bin im Rheinland geboren und im badischen Odenwald aufgewachsen. Seit 1991 lebe ich mit Unterbrechungen in Wiesloch. aktuell in Schatthausen. Nach 14 Jahren als Führungskraft in internationalen Konzernen wechselte ich 2011 an die Hochschule. Ich bin geschieden und Vater einer erwachsenen Tochter.
Kommunalpolitiker
Ich war Gemeinderat in Wiesloch und einer der Stellvertreter des Bürgermeisters. Aktuell bin ich Vorsitzender des DRK Schatthausen.
Wirtschaftsexperte
Ich war Führungskraft in internationalen Konzernen. Dabei habe ich Firmen gegründet, bei Auslandseintritten mitgewirkt und wenn es notwendig war auch Firmen geschlossen. Stolz bin ich darauf, dass ich als Führungskraft im Personalwesen noch nie vor dem Arbeitsgericht war. Aktuell bin ich BWL Professor und Autor zahlreicher Bücher.
Netzwerker
Ich bin überzeugt davon, dass man große Ziele nur dann erreicht, wenn man Betroffene zu Beteiligten macht und auf Augenhöhe miteinander redet. Deshalb möchte ich möglichst viele Menschen in den Dialog einbinden und vor allem zuhören.
Meine Vision
Das Dorf am Fluss:
eine lebendige Kommune mit hoher Lebensqualität, einem funktionierendem Gemeinwesen für eine lebendige Gesellschaft und eine Kommune, die nachhaltig aufgestellt ist und in der Alt und Jung harmonisch zusammenleben.


Wirtschaft
Grundlage nachhaltiger Kommunalpolitik sind solide Finanzen. Ökonomische Nachhaltigkeit bedeutet, die Schulden so gering zu halten, dass ein souveränes Agieren möglich ist und die Aufgaben der Kommune wahrgenommen werden können. Die Generationengerechtigkeit muss gewahrt werden. Kommunen müssen Rahmenbedingungen für eine lokale und konkurrenzfähige Wirtschaft aufbauen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten können Kommunen dazu beitragen, dass lokale Unternehmen erfolgreich sind. Bammental braucht eine Beratung, die Unternehmern unterstützt. Dies gilt für Neugründungen, aber auch für Handel und Gewerbe, so. z.B. besonders für die Nachfolgeplanung im Handwerk. Bei mir wäre das Chefsache. Ich setze mich besonders für den Mittelstand ein. Ich stehe für ein ökologisch verträgliches Angebot von Gewerbeflächen und -immobilien.
Bildung
Nie wieder lernen unsere Kinder so einfach, mühelos und gerne wie vor dem 6. Lebensjahr. Deshalb lassen sich Rückstände danach auch kaum noch aufholen. Wenn wir also Chancengerechtigkeit für jedes Kind wollen, sollten wir bei der frühkindlichen Bildung anfangen. Auch Angebote zur frühkindlichen Sprachförderung müssen bereits im Kindergarten durchgeführt werden. Die Vielfalt der pädagogischen Angebote muss erhalten bleiben. Wir müssen uns mit Unternehmen aus der Region Gedanken über das Übergangsmanagement Schule – Beruf machen. Aber wir müssen auch wieder mehr Augenmerk auf Jugendliche richten. Sie brauchen Begegnungsorte und die Möglichkeit, ihren Interessen nachzugehen. Hier sehe ich Nachholbedarf. Ebenfalls müssen wir in den Schulstandort Bammental investieren. Die Renovierung der Gemeinschaftsschule hat hohe Priorität. Aber ich denke auch, dass wir als Kommune mehr und enger mit den Schulen zusammenarbeiten müssen. Schüler und Lehrer brauchen mehr Rückhalt.
Ich war selbst anfangs kein guter Schüler. Aber ich war auf einer tollen Schule mit engagierten Lehrern, die mir geholfen haben, meine Talente zu entdecken.

Nachhaltigkeit
Die soziale Nachhaltigkeit stellt den Menschen und die ausgewogene Entwicklung des Gemeinwesens in den Mittelpunkt. Es geht um ein gemeinwohlorientiertes Handeln. Dazu gehören Bildung, Arbeit und bezahlbarer Wohnraum. Daher muss neuer Wohnraum primär durch behutsame Nachverdichtung geschaffen werden, ohne dass dabei der Charakter Bammentals beschädigt wird. Aber wir müssen uns auch strategisch damit auseinandersetzen, dass bei einer alternden Bevölkerung andere Anforderungen an Wohnen gestellt werden. Hier müssen wir frühzeitig mit Investoren Gespräche führen. Die Fläche dafür wäre vorhanden. Ebenso gehören bezahlbare Betreuungsangebote zur sozialen Nachhaltigkeit, die es Eltern ermöglichen, ihrer individuellen Lebensplanung nachzugehen und die bestmögliche Betreuung für ihre Kinder zu bekommen. Die Vielfalt der Schulen muss erhalten bleiben.
Eine intakte Umwelt ist unsere Lebensgrundlage. Als Kommune können wir viel tun. Das Klimaschutzkonzept muss umgesetzt werden, aber mit sinnvollen Priorisierungen. Dazu gehört, dass Straßenränder , Verkehrsinseln und kommunale Flächen ökologisch mit vielfältigen Pflanzen und Blütenmischungen aufgewertet wird werden, damit Vögel, Kleinsäuger und Insekten ganzjährig Nahrung finden. Ökologische Vielfalt innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen muss gefördert werden. Dazu gehört auch, dass eine pestizidfreie Bewirtschaftung aller Grünflächen im städtischen Besitz, auch wenn sie verpachtet sind, Grundvoraussetzung ist. Das ist meine Vision für „das Dorf am Fluss“. Insbesondere müssen wir als Kommune die Waldbesitzer dabei unterstützen, Wälder gegen den Klimawandel resilient zu machen. Dazu gehört auch die Erfassung und Vernetzung vorhandener Kleinbiotope.
Auch muss die Kommune alle kommunalen Gebäude energetisch nachhaltig bewirtschaften. Auch müssen wir in Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen an strategisch relevanten Orten (z.B. Schule) Elektroladesäulen aufstellen.

Transparenz und Dialog
Beim Durchlesen relevanter Dokumente ist mir aufgefallen, dass manche Dinge, wie z.B. einzelne Haushaltsreden nicht auffindbar sind. Andere Dinge wie z.B. die Finanzplanung für die Sanierung des Schwimmbads sind schwer nachzuvollziehen. Wenn ich gewählt werde, stehe ich für ein Höchstmaß an Transparenz. Dazu gehört auch die gemeinsame Fortschreibung des Gemeindeentwicklungskonzepts. Wir müssen uns fragen, was unsere Gemeinde für Bürger, Besucher und Gewerbetreibende attraktiv macht. Es geht darum, die Bedürfnisse der relevanten Zielgruppen aufzunehmen und die Aktivitäten daran auszurichten. Ich stehe für einen institutionalisierten Dialog mit allen Stakeholdern. Vor allem müssen wir den Dialog mit der Jugend suchen.

Jugend
Ich stehe dafür, dass die Jugend mehr in Entscheidungen eingebunden wird. Vor allem müssen mehr Begegnungsstätten geschaffen werden. Junge Menschen müssen ihre Hobbies ausleben können., Ich wünsche mir eine engere Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Schulen.

Ehrenamt und Vereine
Das Ehrenamt ist das Rückgrat einer Zivilgesellschaft. Ein buntes Vereinsleben heißt Lebensqualität. Daher möchte ich das Ehrenamt fördern und Vereine unterstützen. Als Bürgermeister gehe ich mit gutem Vorbild voran und habe immer ein offenes Ohr.

Katastrophenschutz
Ich war mehrfach im Ukraine Krieg. Dort habe ich gesehen, welchen Unterschied funktionierender Katastrophenschutz vor Ort macht. Wir müssen uns auf mögliche Katastrophen oder Naturereignisse vorbereiten. Lange Reaktionszeiten wie in Berlin dürfen sich nicht wiederholen. Früher gab es groß angelegte Katastrophenübungen und wir waren besser auf Ausnahmesituationen vorbereitet. Daher müssen wir alle beteiligten Akteure an einen Tisch bringen, zusammen üben und koordinieren und sicherstellen, dass alle die notwendigen Ressourcen haben. Dazu gehört die Renovierung des Feuerwehrhauses.

Taten statt Worte
Es gibt zu viele Menschen, die große Worte schwingen, ihnen aber keine Taten folgen lassen. Ich packe an, wenn ich Handlungsbedarf sehe. Dabei ist mir keine Arbeit zu viel. Seit nunmehr drei Jahren reise ich z.B. regelmäßig auf eigene Kosten in die Ukraine, um dort unentgeltlich Vorlesung zu halten. Bildung ist ein Menschenrecht!
